© All rights reserved. Powered by VLThemes.
xxxxx

Unkrautfrei dank Rindenmulch

von Doris

Wer kennt es nicht? Endlich sind die Umbauarbeiten im Garten abgeschlossen, man sät den Rasen, pflanzt die ersten Bäume und Sträucher und wartet darauf, das diese möglichst schnell wachsen und gedeihen. Doch nein! Es sind nicht Gras, Bäume und Sträucher die zuerst blühen – es ist das ungewünschte Unkraut. Und das kommt dafür an allen Stellen gleichzeitig und unaufhaltbar schnell. Nun heißt es jäten, jäten, jäten. Damit das nicht für immer so weiter geht, haben wir uns auf die Suche nach einem Unkrautstopper gemacht und haben uns schlussendlich für Rindenmulch entschieden.

Warum Rindenmulch?

Rindenmulch ist ein echter Allround-Talent – er schütz das Erdreich, nimmt dir Arbeit ab und sieht obendrein noch gut aus!

🛡️ Schutz für die Erde: Rindenmulch bewahrt den Boden vor Sonne, sowie Wind und damit auch vor dem Austrocknung. Vor allem in Zeiten von langen, heißen Sommern ein echter Pluspunkt.

🚫 Unkraut-Stopp: Indem Rindenmulch die Lichtzufuhr zur Erde reduziert, fehlt Unkrautkeimen das nötige Sonnenlicht zum Wachsen. Somit bleibt dein Beet auch ohne wöchentliches Jäten unkrautfrei.

🪵Optik: Optisch bringt Rindenmulch Struktur und Ruhe ins Beet – sauber abgetrennt wirkt’s besonders ordentlich.

Worauf musst du achten?

🧤 Vorbereitung: Bevor der Rindenmulch ins Beet kommt, solltest du noch einmal das ganze Unkraut jäten. Das erhöht die Erfolgschancen, dass nichts (oder nur noch wenig) Unkraut in deinem Beet wächst.

🪵 Mulch auftragen: Ein häufiger Fehler ist zu wenig Rindenmulch. Um einen effektiven Schutz vor Unkraut zu schaffen und den Boden vor dem Austrocknen zu schützen, sollte die Rindenmulch-Schicht 7-10 cm hoch sein.

🔁 Regelmäßig nachfüllen: Vor allem nach längeren Regenphasen kann es sein, dass Rindenmulch weggeschwemmt wurde oder das die untere Schicht verrottet ist. Um langfristig Unkrautfrei zu sein, musst du dein Beet regelmäßig (mind. 1x pro Jahr) kontrollieren und gegebenenfalls auffüllen.

🧱 Abrutschsicherung: Bei schrägen Flächen rutscht der Rindenmulch schnell weg – spätestens beim ersten Regenschauer. In dem Fall können Steine (zB Granitsteine) oder Holzbretter als Abrutschsicherung verwendet werden. 

🌳 Ausnahmen: Es gibt auch Pflanzen, die Rindenmulch nicht so gerne mögen – dazu gehören beispielsweise mediterrane Kräuter und Sträucher. Lavendel oder auch viele Ziergräser sind heißes Wetter und einen damit verbundenen trockenen Boden gewöhnt. In dem Fall kann man das Beet mit Kies bedecken.

Fazit

Wir haben die Beete in unserem Garten bereits vor einigen Wochen mit Rindenmulch aufgefüllt und sind hell auf begeistert! Durch den Rindenmulch kommt kaum Unkraut durch, was Zeit und Rückenschmerzen (vom vielen Unkraut jäten) spart. Zudem wirken die Beete sehr viel ordentlicher – vor allem jetzt, wo die Pflanzen noch relativ klein sind, da wir sie erst frisch gepflanzt haben. 

Rindenmulch ist für uns die optimale Kombination aus umweltfreundlich, unkrautfeindlich und schön! 🌷🪵

Schreibe einen Kommentar